Gerwin TRIFFT Jürgen von der Lippe,

Jürgen von der Lippe,
Show-Master, Kabarettist, Entertainer

Er ist ein Kabarettist, der über die prallen Seiten des Lebens lachen kann, aber auch die feinfühligen und die lyrischen Töne anspricht. Jürgen von der Lippe - mit bürgerlichem Namen Hans-Jürgen Dohrenkamp - bringt die Leute voll zum Lachen. Er studierte Germanistik und Philosophie und brachte 1977 seine erste Solo-LP heraus. Mit schnodderigen Witzen und frechen Sprüchen hat Jürgen von der Lippe sehr erfolgreiche Programme gemacht: „So isses“, „Donnerlippchen“, „Geld oder Liebe“, „Wat is?“ Zeitweise wurde der Kabarettist und Entertainer heftig kritisiert, weil er die Leute der Lächerlichkeit preis gab und ordinäre Zoten erzählte. Nichts desto trotz setzte sich Jürgen von der Lippe als „deutscher Comedian“ durch. Für den Song „Guten Morgen liebe Sorgen“ bekam er eine goldene Schallplatte.

Jürgen von der Lippe, Anfang des Jahres kam eine CD heraus, die war ganz anders, muss ganz anders gewesen sein. In einer Kritik las ich folgendes: „Der Zuhörer wird vom ersten Vers an gefangen, berührt. Es erweckt tiefe Gefühle und beschwört neue Gedanken herauf.“ Die CD heißt „Gute Stunde“. Ist das ernst gemeint oder war das ein Scherz?
Es ist die zweite CD in einer Folge von Gedichtrezitationen. Das besondere daran ist, dass auf diese Gedichte Musik von meinem Kumpel Mario Hené maßgeschneidert wurde. D.h., ich habe nicht irgendeine Musik ausgesucht, die zu den Gedichten passen könnte, sondern ich habe gesprochen und Mario Héne hat daraufhin komponiert und produziert.
Ich verfolge einen Stil der Interpretation, der ein bisschen Götz George abgelauscht ist, als er Charles Bukowski gesprochen hat. Das war 1977, 1978, als ich meine erste Platte bei der Phonogramm machte. Das gefiel mir ungeheuer gut.
Schon in der Schule habe ich mich für die Kombination von Lyrik und Musik - im damaligen Fall Jazz - interessiert. Ich rezitierte Heinrich Heine zur Musik von Attila Zoller. Dies hat mich ungemein gefangen genommen. Dann gab es irgendwann einen Anlass, wo diese Idee wieder hochkam und so kam es mittlerweile zu einem zweiten Album.

Und das sind Gedichte, die Sie ausgesucht haben?
Ich habe ganz viele gesammelt und gesprochen. Anschließend schaute Mario wiederum danach, welche ihn angesprochen haben.

Welche Gedichte mögen Sie?
Es hat sich gezeigt, dass wir beide ungemein auf Kästner stehen. Beide CDs haben jeweils fünf Kästner-Gedichte und ansonsten durchaus die üblichen Verdächtigen: Goethe, Schiller, Rilke natürlich, Brecht selbstverständlich.
Beim zweiten Album „Gute Stunde“ waren es dann auch ein paar Autoren, die man nicht so kennt. Christine Busta, Günter Bruno Fuchs und ein paar, die ich zuvor noch nicht kannte. Musikalisch ist das Album etwas härter geworden. In Kurt Tucholskys Gedicht „Danach“ heißt es: „Es wird nach einem happy end / im Film jewöhnlich abjeblendt.“ Das wird gesprochen wie ein Rap. Aber ansonsten ist die CD durchaus gemäßigt.

Das Album enthält unter anderem ein Gedicht von Erich Kästner: „Dem Revolutionär Jesus zum Geburtstag“. Können Sie es für uns zitieren?
„Zweitausend Jahre sind es fast,/ seit du die Welt verlassen hast,/ du Opferlamm des Lebens!/ Du gabst den Armen ihren Gott./ Du littest auch der Reichen Spott./ Du tatest es vergebens!/ Du sahst Gewalt und Polizei./ Du wolltest alle Menschen frei/ und Frieden auf der Erde./ Du wusstest wie das Elend tut/ und wolltest alle Menschen gut,/ damit es schöner werde!/ Du warst ein Revolutionär/ und machtest dir das Leben schwer/ mit Schiebern und Gelehrten./ Du hast die Freiheit stets beschützt/ und doch den Menschen nichts genützt./ Du kamst an die Verkehrten.“

Was war Jesus Ihrer Meinung nach für ein Mensch?
Wenn es ihn denn gab, was wir immer noch nicht wirklich wissen. Denn die einzige außerchristliche Quelle des Josefus Flavius gilt als gefälscht. Jesus war eine Art Wanderprediger, wie es sie damals nicht selten gab, mit einer ständig wachsenden Gefolgschaft, was die Römer vermutlich etwas beunruhigt hat.
Und vor allen Dingen war er sicherlich ein Rebell innerhalb der jüdischen Hierarchie, was nun wiederum die obere Kaste nicht gerne gesehen hat. Und all das hat in vielen Fällen zur Liquidierung geführt. So hat auch Sokrates, dem man das Verderben der Jugend vorgeworfen hat, durchaus etwas Vergleichbares, nämlich das Suchen des Gespräches und das Anzweifeln all dessen, was das Establishment glaubte.

Was gefällt Ihnen an der Botschaft? Was ist Ihnen besonders wichtig daran?
Ich bin natürlich noch ein bisschen von Karlheinz Deschner infiziert. Er weist nach, dass der christliche Glaube nichts Originäres enthält, angefangen bei der Parthenogenese (Jungfernzeugung)über die Bergpredigt bis hin zur Auferstehung am dritten Tag. Das ist alles schon mal vorher da gewesen, was jedoch keine Rolle spielt.
Wenn man das Bedürfnis hat zu glauben, dann ist es letztlich egal, was man glaubt. Mir ist dieses Bedürfnis irgendwann abhanden gekommen, was aber nicht heißt, dass ich kein ein spiritueller Mensch sei. Momentan habe ich eher ein Problem damit, an eine Gottheit zu glauben - wenn auch gar nicht mal an einen Schöpfer Gott - aber ich habe Probleme damit, ihn mir in irgendeiner Weise vorzustellen.
Ein guter und allmächtiger Gott, das kann nicht hinhauen! Das haben ist diese alte Wiederlegung, die schlagend ist. So, wie wir ihn in der Schule vorgestellt bekommen haben, das kann es nicht sein. Wie viele andere Leute, die zwar für sich die Möglichkeit vorrübergehend aus den Augen verlieren zu glauben, habe auch ich eine Affinität zum Buddhismus. Das ist ein sehr sympathischer Glaube, weil er keine Gottheiten hat.

Dann lehnen Sie die Vorstellung ab, dass es etwas Personifiziertes im Hintergrund geben könnte?
Ja. Beim Buddhismus ist die Vorstellung der Reinkarnation eine höchst spannende Geschichte, wenn ich auch nicht weiß, wie ich mir das rechnerisch vorstellen soll.

Aber wie würden Sie es sich gerne vorstellen?
Dies ist vermutlich der Beweggrund allen Glaubens, dass man mit der Vorstellung, nach dem Tod sei alles vorbei, Schwierigkeiten hat. Da ist die Wiedergeburt nun eine Möglichkeit, weil sie den Fairnessgedanken mit sich bringt: Du hast Mist gebaut in diesem Leben, also musst du dich im nächsten Leben bewähren. Das ist etwas, was sehr leicht an einen geht.
Ich bin Epikureer. Und Epikur hat als erster griechischer Denker zwar nicht die Götter geleugnet, aber er hat gesagt, mit denen haben wir Menschen hier nichts zu tun. Über den Tod sagte er, er betreffe uns gar nicht. Denn so lange wir leben, ist er nicht da. Und wenn er da ist, sind wir nicht mehr da. Also haben wir überhaupt nichts damit zu tun. Ein toller Lakonismus!

Immer wieder haben Sie sich mit dem Thema Zeit und Vergänglichkeit auseinandergesetzt, was auch bei den Gedichtsrezitationen auffällt. Obwohl 2000 Jahre vergangen sind, ist Jesus immer noch präsent. Überzeugt Sie die Einstellung, es müsse an einer Idee, an einer Person etwas dran sein, die die Menschheit so lange nicht loslässt?
Es gibt ältere Ideen. Konfuzius lebte wesentlich früher und die Vor-Sokratiker, die ersten griechischen Philosophen, lebten auch erheblich früher.
Nicht die Dauer ist es, die die Menschen beeindruckt, sondern es ist das, was man aus einem Gedankengebäude beibehalten möchte, weil es Spaß macht, das zu behalten und das zu glauben Oder es gut zu finden. Darum wechseln diese Inhalte bei manchen Menschen hin und wieder.
Ich kam aus dem katholischen Glauben, was ich sehr ernsthaft bis zum 20., 21. Lebensjahr mit wöchentlicher Beichte, mit Kirchenbesuch, im übrigen auch mit Keuschheit betrieben habe. Mit Beginn des Philosophiestudiums glaubte ich selber nicht mehr daran, wenn ich anderen Leuten erklärte, warum ich davon überzeugt war. Es war radikal Schluss und ich musste sofort etwas neues haben. Das war natürlich der Sozialismus. Denn ohne ging nicht. Man kann nicht etwas ablegen. Denn dann kommt man mit der Leere nicht klar.
Mittlerweile bin ich ein heiterer Agnostiker und lehne jede Form von Ideologie ab, also alles, was den Menschen weismachen will, dass es ein Verhalten gibt, das sie zwangsläufig zum Glück führt.

Sie sind bekannt dafür, Tabus zu brechen. Das ist Ihr Stilmittel. Gibt es auch irgendwas, von dem Sie sagen: „Nein, ohne mich“? Gibt es Werte, die Ihnen wichtig sind?
Ja, selbstverständlich: Toleranz, Fairness. Was Hacksley auf dem Sterbebett gesagt hat, fand ich sehr eindrucksvoll. Er sagte, nun habe er sich ein Leben lang mit den letzten Dingen beschäftigt und kann - danach gefragt, wie man denn leben soll - nur sagen: „Versucht ein wenig netter zueinander zu sein!“
Das ist es eigentlich. Wenn man begreift, dass Rücksicht, Mitleid, Interesse für andere Menschen unmittelbar einen Lustgewinn verschaffen, so ist das schon die halbe Miete für ein vernünftiges Leben, wie ich meine.

Die Philosophie des Wohlfühlens?
Eine Form von Utilitarismus, also eine Nützlichkeitslehre, die das Gemeinwohl im Auge hat.

Trotzdem Sie sind ziemlich kritisiert worden. Zeitweilen hieß es, Jürgen von der Lippe bestehe nur aus Zoten und ordinären Sprüchen. Wie sehen Sie das?
Es trifft natürlich in keiner Weise den Kern. Bei „Donnerlippchen“ wurde mir vorgeworfen, dass ich mit den Kandidaten rücksichtslos umgegangen sei. Es wurde so getan als hätte ich die Schadenfreude erfunden, was natürlich völlig dummes Zeug war. Dabei wurde völlig vergessen, dass „Die versteckte Kamera“ von Chris Howland schon 15 Jahre eher in Deutschland gesendet wurde.
Was die Comedy angeht, so stehen wir jetzt zum ersten Mal vor der Situation, dass das Feuilleton weiß, was in der Comedy abgeht. Der Deutsche hat kein Problem mit dem Humor, aber das Feuilleton hat ein Problem mit dem Humor. Denn wenn Feuilletonisten überhaupt irgendetwas verstehen, dann von Literatur, von Theater oder von Musik, aber nicht von Comedy.
Ich habe mich von Anfang an an Amerika orientiert. Das ist nach wie vor das Mutterland der Comedy. Amerika hat diesen Bruch nicht erlebt, den wir erlebt haben. Denn das Dritte Reich hat ja u.a. die komische Intelligenz ermordet oder verjagt. Darum haben wir diesen absoluten Bruch in der Unterhaltung. So langsam kriegen wir das normale Verhältnis und werden irgendwann auch dahinkommen, dass es hier in jeder größeren Stadt Clubs gibt, in denen nur Comedy stattfindet, wie das in Amerika Gang und Gäbe ist.

So hätte man auch mehr Verständnis und es würden weniger Vorwürfe gemacht.
So wird man begreifen, dass Comedy eine eigenständige Kunstform ist. Ein Problem von uns Deutschen ist, dass wir alles ausgrenzen, was wir wirklich benutzen. Es gibt eine Schere zwischen Inanspruchnahme und Wertschätzung. Die Amerikaner, deren Geschichte gerade mal 220, 230 Jahre alt ist, haben das nicht. Für die ist Kultur Donald Duck, Rock\\\\\\\'n\\\\\\\'Roll, McDonalds. Wir beschäftigen uns nach wie vor mit Goethe und unseren Klassikern in der Musik, die ja damals auch nur Unterhaltungsmusik gemacht haben. Die ganze Einteilung in E und U ist ein furchtbarer Schwachsinn.

Wenn Sie auf der Bühne stehen, temperamentvoll, und die Sprüche sprudeln, passiert es Ihnen auch, dass Sie jemandem einen Spruch mitgeben, der ihn mehr schmerzt, als Sie ihm wehtun wollten?
Nun ja, in der Hitze des Gefechts überlegen Sie nicht lange. Da sind Sie froh, wenn Ihnen überhaupt etwas Gutes einfällt und das hauen Sie raus. Mit den Folgen können Sie sich später beschäftigen. Wenn da jemand ist, der den Ablauf stört, weil er das Handy angelassen hat, und es klingelt, so kann das eine Pointe furchtbar kaputt machen. Denn in diesem Moment ist die Aufmerksamkeit völlig weg. Im Grunde muss ich dann wieder bei Null anfangen. Da kriege ich ein solche Wut!

Werden Sie dann richtig böse?
Nein, ich habe mein Repertoire, was ich dann abspule. Selbstverständlich ärgere ich mich furchtbar. Es ist eine Missachtung nicht nur meiner Person, sondern auch der anderen zahlenden Gäste, weil es diese Stimmung zerstört, die ich mit viel Mühe aufgebaut habe.

Was nehmen Sie richtig übel?
Das ist ein bisschen von der Tagesform abhängig. Es gibt Tage, da merke ich, dass ich schlecht drauf bin. Chemisch ist da einiges im Ungleichgewicht. Ich müsste dann pfundweise Schokolade essen oder andere Opiate.

Ist Schokolade nicht auch ein Opiat?
Es ist durchaus alles vergleichbar. Wir essen Schokolade, weil opiatähnliche Dinge unseren ganzen körperchemischen Haushalt auf Trab bringen. Das gilt für Kaffee, Fett und Zucker beispielsweise. Das ist ja auch das Geheimnis von McDonalds oder Burger King, dass das psychophysikalische Design eines Burgers süchtig macht und dass es auf der Stelle Wohlbehagen erzeugt. Also es fängt an mit dieser Körpertemperatur! Der Burger ist nicht etwa heiß, sondern das ist die Körpertemperatur. Der hohe Zuckeranteil im Brötchen, genau das richtige Fett im Fleisch, dann der Biss in die saure Gurke, der Zucker wiederum im Ketchup und all das ist ganz wichtig. Das ist ein Kunstwerk!

Wovor haben Sie Angst?
Ich bin jetzt in einem Alter, wo ich Menschen krank werden sehe, wo ich Menschen, die ich gut kenne, sterben sehe. Das ist etwas, was für alle gleich ist: Man möchte nicht leiden, bevor man abtritt. Ich möchte auf der Bühne tot umfallen oder bei etwas, was Spaß macht. Ich möchte nicht Menschen möglicherweise jahrelang als Pflegefall zur Last fallen, dahinvegetieren und nichts mehr von dem tun können, was mir Freude macht.

Angenommen, Sie hätten nur noch sechs, acht Wochen zu leben. Würden Sie in Ihrem Leben etwas ändern oder ist es würden Sie weitermachen wie bisher?
Ich würde natürlich weitermachen wie bisher. Ich würde sehen, dass ich speziell an diesem Stichtag noch einen Auftritt hätte. Ansonsten würde ich dafür sorgen, dass meine Frau und meine anderen Lieben versorgt sind und keine große Rennerei haben mit meiner Hinterlassenschaft. Ich würde natürlich in diesen sechs Wochen nicht mehr auf Kalorien oder ähnliches achten. Sport würde ich schon noch machen, weil mir das ja Spaß macht. Das Gefühl anschließend ist so schön. Ich mache das ja nicht nur, um etwas mehr essen zu können. Allerdings würde ich natürlich zusehen, dass ich noch all das essen und trinken könnte, was ich womöglich bis jetzt versäumt habe.

Und wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Mit den Wünschen, das ist so eine Sache. Sloterdijk sagt, wir sind von erfüllten Wünschen umstellt. Und das ist etwas sehr Wahres.
Bloch spricht von der Melancholie des Erreichten. Und das meint einfach, dass Wünsche, Sehnsüchte an der Schwelle zur Erfüllung sterben. All das meint, dass Wünsche nur so lange schön sind, wie wir sie uns nicht erfüllen. Und deswegen habe ich schon lange aufgehört, Wünsche zu äußern, die ich mir möglicherweise erfüllen könnte. Etwas, was ich mir nicht mehr werde erfüllen können, ist Klavier spielen zu können, wirklich gut spielen zu können. Oder sagen wir mal, so die zehn interessantesten zehn Sprachen sprechen zu können. Das wäre natürlich eine feine Geschichte.

Jürgen von der Lippe
Jürgen von der Lippe
... im Gespräch
... im Gespräch
... mit Hanno Gerwin.
... mit Hanno Gerwin.
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Jürgen von der Lippe
wurde am 8. Juni 1948 als Sohn eines Barmixers und einer Diätköchin in Bad Salzulfen / Lippeland geboren. Sein bürgerlicher Name lautet Hans-Jürgen Dohrenkamp. Von 1950 an wuchs er in Aachen auf. Nach dem Abitur und nach seiner Bundeswehrzeit begann er 1970 sein Studium (Germanistik, Philosophie, Linguistik) in Aachen und wechselte 1972 nach Berlin. Dort setzte er sein Studium fort und hatte erste Live-Auftritte in Folk-Clubs mit Liedern von Roski, Vertonungen von Kästner, Weinert, Ringelnatz und eigenen Texten. 1976 gründete er die Gruppe „Gebrüder Blattschuss“. 1977 veröffentlichte er seine erste Solo-LP „Sing was Süßes“ und moderiert beim WDR-Hörfunk Sketche. Noch im selben Jahr hat er sein TV-Debüt. Es folgten weitere LPs, bis 1984 die monatliche Talkshow „So isses“ startet, 1986 „Donnerlippchen“, 1989 „Geld oder Liebe“, 1995 „Wat is“. Noch bis heute setzt er sein im Jahr 2000 begonnenes Tourneeprogramm „So bin ich“ fort und veröffentlichte 2003 die CD „Gute Stunde“.